Macht die Stoa glücklich?

Diese Frage wurde vor 14 Tagen per email an die Webseite der Philosophie der Stoa gestellt: Ob die Stoa glücklich mache? Die Stoa ist eine Philosophie der Krise. Sie macht nicht unbedingt glücklich, aber sie tröstet über das vermeintlich Schlimmste hinweg. Epiktet schreibt im Handbüchlein der Moral:

“Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Urteile über die Dinge.”

Hysterie in Stuttgart

Keine Heimat hat die Stoa in Stuttgart. Wo sieht man schon so viele Menschen, die sich ständig ereifern. Und das wegen Problemen, die durch Diskussionen viel besser zu lösen wären als durch Geschrei. Die erste Hysterie brach nach der Planung eines unterirdischen Bahnhofs aus. Weiterlesen

Weihnachtsshopping

Stoikeras christliche Weihnachten ist passé. Weihnachten ist heute ein Shoppingfest. Was bedeutet das aus stoischer Perspektive? Besitz ist für die Stoiker weder gut noch schlecht. Deshalb darf jede und jeder Gegenstände anhäufen und verschenken, solange nicht die Hemmungslosigkeit um sich greift, und der Besitzerwerb keine anderen schädigt. Weiterlesen

Stoa und Schönheit

Stoikerie Stoiker sagen: “Was weder nützt noch schadet, sind Leben und Tod, sind Schönheit und Hässlichkeit.” (Zitat nach Diogenes Laertios). Das stimmt natürlich nicht für die Oberflächlichkeiten des Alltags. Weibliche Schönheit nützt sehr wohl beim Rennen um Geld, Güter und Einfluss. Nur sind auch diese Dinge für die Stoiker bedeutungslos. Für die Erlangung von Klugheit, Gerechtigkeit, Mut und das richtige Maß ist die Schönheit kein Vorteil und kein Hindernis. Die ethischen Werte liegen auf einer anderen Skala. Wer sich der Schönheit wegen auf einen Operationstisch legt, darf dies aus stoischer Sicht tun – und sich sogar trösten, wenn die Schönheitsoperation misslingt.

Jahrhunderthochwasser

stoiker-wasser ist ein Teil der Natur. Auch wenn wir schnell von Extremhochwasser, Jahrhundert- oder Jahrtausendhochwasser sprechen, die Überflutungen gehören zu den gewöhnlichen Phänomenen der Natur, wie Vulkanausbrüche oder Erdbeben. Aus der Sicht der Stoa hat sich der Mensch der Natur zu fügen, und Grundstücke zeitweise oder auf Dauer an das Wasser zurückzugeben. Weiterlesen