Hysterie in Stuttgart

Keine Heimat hat die Stoa in Stuttgart. Wo sieht man schon so viele Menschen, die sich ständig ereifern. Und das wegen Problemen, die durch Diskussionen viel besser zu lösen wären als durch Geschrei. Die erste Hysterie brach nach der Planung eines unterirdischen Bahnhofs aus.

Hysterie Stuttgart 21

Sicherlich hätte man den Stuttgarter Bahnhof auch anders konstruieren können. Aber bei Großprojekten gibt es nie eine Lösung, mit der alle Bürger zu 100 % zufrieden sind. Doch der Dialog misslang, weil der Schaum vor dem Mund jede Argumentation verhinderte. Die schlimmen Prügelszenen im Schlossgarten waren das Ergebnis fehlender Gelassenheit. Man sah weinende 14-jährige, in Schnappatmung fallende Rentner und außer Rand und Band geratene Polizisten. Schlachten wurden geschlagen um ein düsteres Bahnhofsgebäude und ein paar Bäume. Dabei werden Bäume täglich für den Autobahnbau abgeholzt, was die selbsternannten Baumschützer aber wenig stört. Es geht nicht um die Bäume, sondernn um eine skurrille Anti-Bahn-Bewegung.

Hysterie Homosexualität

Die Grünen und die SPD sind durch die Dämonisierung unterirdischer Bahnanlagen in Baden-Württemberg an die Macht gelangt. Und die Geister, die sie riefen, werden sie nicht mehr los. Der Übereifer der Bewegung gegen Stuttgart 21 hat ein neues Ziel gefunden: Einen Bildungsplan, in dem unterschiedliche sexuelle Orientierungen in der Sexualaufklärung berücksichtigt werden. Was in den Bildunsplan auch noch hineingenommen werden sollte, ist die Erziehung zur Gelassenheit.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>